Brandschutzerziehung im Lkr. Ebersberg

Warum eigentlich BE?
Jährlich kommen in Deutschland ca. 300 Kinder im Straßenverkehr und ca. 200 Kinder durch Brände ums Leben. Im Bereich Verkehrserziehung wird bereits seit Jahren an den Grundschulen sehr viel getan, um die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Kinder zu verringern. In den Klassen 1 bis 4 werden insgesamt 60 Unterrichtsstunden für dieses Thema verwendet. Im Bereich Brandschutzerziehung (BE) wird mit fünf Unterrichtsstunden dagegen so gut wie nichts getan. Deshalb hat die Kreisbrandinspektion Ebersberg im Juli 2000 eine Offensive gestartet und unterstützt das neue Konzept des Landesfeuerwehrverbands Bayern e. V.

Ziel der Brandschutzerziehung ist es, die Zahl der von Kindern verursachten Brände zu verringern (und damit die Zahl der Brandtoten und Brandverletzten) sowie das Brandschutzbewusstsein bei den Kindern zu steigern.


Den Kindern im Kindergarten und in der 3./4. Klasse der Grundschule wird deshalb in mindestens zehn Unterrichtsstunden gezeigt:
- wie man sicher mit dem Feuerzeug (bzw. Zündhölzern) umgeht,
- die (tödliche) Wirkung von Feuer und Rauch,
- wie man sich im Brandfall richtig verhält und handelt,
- das richtige Absetzen eines Notrufes (W-Fragen),
- die Funktion von Brandschutzeinrichtungen (z. B. Rauchmelder) und Löschgeräten,
- die Ausrüstung der Feuerwehr.

Speziell ausgebildete Feuerwehrleute (Brandschutzerzieher/innen) arbeiten im Bereich BE mit den Lehrkräften der Grundschulen und den Erzieher/innen der Kindergärten zusammen. Sie geben ihnen fachliche sowie auch materielle Unterstützung. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie unter "Brandschutzerziehung".


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