
AM ARSCH VORBEI? NICHT MIT UNS.
Wenn es darauf ankommt, zählt jede Sekunde. Und vor allem: Jede Hand.
Stellen Sie sich vor: Es brennt im Nachbarhaus. Ein Sturm deckt ein Dach ab. Oder ein schwerer Verkehrsunfall passiert direkt vor Ihrer Haustür. Sie wählen ohne zu zögern die 112 – und erwarten vollkommen zu Recht, dass innerhalb weniger Minuten schnelle, professionelle und tatkräftige Hilfe vor Ort ist.
Doch haben Sie sich schon einmal gefragt, wer da eigentlich im Einsatzfahrzeug sitzt?
Was viele im Alltag schlichtweg vergessen oder gar nicht wissen: Über 95 % aller Feuerwehrleute in unseren Städten und Gemeinden leisten diesen Dienst absolut freiwillig und ehrenamtlich. Es gibt – außer in wenigen Großstädten – keine hauptamtlichen Feuerwehrleute, die im Gerätehaus auf den nächsten Einsatz warten.
Es sind Ihre Nachbarn, Arbeitskollegen, Handwerker, Ingenieure und Freunde, die nachts um drei aus dem Bett steigen, am Sonntag den Familientisch verlassen oder während der Arbeitszeit alles stehen und liegen lassen, wenn der Meldeempfänger geht.
Warum wir so eine deutliche Sprache wählen?
Weil uns die Sicherheit, das Leben und das Hab und Gut in unserer Heimat nicht am Arsch vorbeigehen.
Wir verfügen im Landkreis über hervorragende Fahrzeuge, modernste Schutzkleidung und hochmoderne Löschtechnik. Doch all diese Ausrüstung ist völlig wertlos, wenn am Ende die Einsatzkleidung am Haken hängen bleibt und der Stuhl im Einsatzwagen leer bleibt, weil Menschen fehlen.
Die Bevölkerungszahlen wachsen, die Einsatzanforderungen steigen – aber die Zahl derer, die sich aktiv engagieren, hält damit oft nicht Schritt. Wir wollen und dürfen nicht warten, bis im Notfall erst der zweite oder dritte Wagen ausrücken kann.
Sie denken, die Feuerwehr ist nichts für Sie? Falsch gedacht.
Ein hartnäckiges Vorurteil hält viele Menschen davon ab, den ersten Schritt zu tun: „Ich kenne mich mit Technik nicht aus“, „Ich bin nicht sportlich genug“ oder „Dafür habe ich keine Zeit“.
Die Wahrheit ist: Bei der Feuerwehr braucht es keine Superhelden. Wir sind ein hochdiverses Team, in dem jede Fähigkeit zählt. Jeder bringt etwas anderes mit:
Einsatzkräfte an der Front: Für die direkte Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung.
Technik & Handwerk: Für die Wartung, Betreuung der Atemschutzgeräte, Fahrzeuge und Sonderaggregate.
Organisation & Logistik: Für Funkausbildung, Dokumentation, Verpflegung und Einsatzleitung im Hintergrund.
Die Unverzichtbaren am Tag: Sie arbeiten im Homeoffice oder im Ort? Wer tagsüber da ist und im Notfall schnell zum Feuerwehrhaus laufen kann, ist für die Dorfgemeinschaft von unschätzbarem Wert.
Was Sie von Ihrem Engagement zurückbekommen:
Ein echtes Sinngefühl: Zu wissen, dass man nicht hilflos danebensteht, wenn etwas passiert, sondern aktiv helfen und Leben retten kann.
Eine unerschütterliche Gemeinschaft: Kameradschaft ist bei uns kein leeres Wort. Sie werden Teil eines Teams, auf das Sie sich im Notfall und im Alltag zu 100 % verlassen können.
Kostenlose Spitzen-Ausbildung: Von Erster Hilfe über Führungskräftetrainings bis hin zu LKW-Führerscheinen oder technischen Schulungen – Wissen, das Ihnen auch im Privat- und Berufsleben enorm weiterhilft.
Schutz für Ihre eigene Familie: Sie lernen Gefahren im Haushalt und Alltag frühzeitig zu erkennen und richtig zu handeln.
Wie läuft der Einstieg ab?
Es ist viel unkomplizierter, als Sie vielleicht denken:
Unverbindlich reinschnuppern: Kommen Sie einfach bei einer unserer nächsten Übungen vorbei. Schauen Sie sich die Technik an, lernen Sie das Team kennen und stellen Sie all Ihre Fragen.
Grundausbildung absolvieren: In überschaubaren Modulen lernen Sie Schritt für Schritt alles, was Sie für den sicheren Einsatz wissen müssen.
Schutzkleidung empfangen: Sie bekommen eine maßgeschneiderte, hochmoderne Ausrüstung gestellt – absolut kostenfrei.
Teil des Teams werden: Sie entscheiden selbst, wie weit Sie sich einbringen und welche Sonderaufgaben Sie übernehmen möchten.
Machen Sie den Unterschied. Für Ihre Heimat, für uns alle.
Lassen Sie uns die Verantwortung für die Sicherheit nicht auf den Schultern weniger Verteilen.
Klicken Sie auf der Karte einfach Ihren Feuerwehrstandort im Landkreis Ebersberg an, um direkt zu Ihrer Feuerwehr vor Ort zu gelangen und ganz unkompliziert Kontakt aufzunehmen: